Die katholische
Kapelle in der Giessener Strasse
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Italienische Gastarbeiter bauten
kleine Kapelle in der Giessener Strasse.
Foto: Bernd Nassauer
28.06.2000
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Die katholische Kapelle
in der Gießener Straße ist eines der feinsten Denkmäler
in der Stadt,
wird aber von der
Straße aus kaum wahrgenommen.
Seit einigen Jahren
schon wird über die Renovierung der kleinen katholischen Kapelle diskutiert,
die 1885 von italienischen Arbeitern in dieser evangelischen Gegend erbaut
wurde. Sie waren damals am Bau der Bahnstrecke zwischen Niederwalgern und
Hartenrod beteiligt und errichteten die Kapelle in ihrer Freizeit. Vor
über 30 Jahren verkaufte die katholische Kirchengemeinde die Kapelle
und das Grundstück, auf dem sie steht.
Weil die Kapelle auf
einem Privatgrundstück stand, aber auch aus anderen Gründen,
war es lange Zeit Wunsch des katholischen Dekans, Heribert Zerfas, die
Kapelle Stern für Stein umzusetzen.
Dieser Plan liegt
allerdings mittlerweile ad acta. Alleine die Renovierung der Kapelle würde
sehr teuer werden.
Diese Auffassung vertritt
die Denkmalschutzbehörde.
Sie hält nichts
von einer Umsetzung, weil der Denkmalwert an den Standort gebunden sei.
Der jetzige Besitzer,
ein Gladenbacher Arzt, der die Kapelle von seinem Vater kaufte, will das
Bauwerk auf jeden Fall erhalten.
Diese Innenansicht der Kapelle
entstand zwischen 1930-50
Bericht von Hartmut Berge
© 2010, Bernd
Nassauer, Gladenbach
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